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:: Amerika :: Reaktionen auf Trump-Tweets: Das ist die Agenda weißer Nationalisten!

Nach US-Präsident Trumps rassistischen Tweets haben sich die vier beschimpften Demokratinnen Ilhan Omar, Alexandria Ocasio-Cortez, Rashida Tlaib sowie Ayanna Pressley zu Wort gemeldet und die Aussagen scharf kritisiert. Auch einige Republikaner rügten Trump. Der legte allerdings noch einmal nach. Daraufhin haben die Demokraten eine Resolution in den Kongress eingebracht. Von den Republikanern stimmte jedoch kaum jemand dafür, die Aussagen von Donald Trump scharf zu verurteilen. Trump hatte sie am Sonntag in seinem Microblog dazu aufgefordert, in ihre vermeintlichen Heimatländer zurückzugehen und die Probleme dort zu lösen, statt den USA gute Ratschläge zu geben.

Donald John Trump: Es ist interessant zu beobachten, wie "progressive" Demokratinnen, die ursprünglich aus Ländern mit katastrophalen, korrupten und unfähigen Regierungen kommen, den Bürgern der Vereinigten Staaten erklärten, wie deren Regierung zu funktionieren habe. Warum gehen sie nicht zurück und helfen dabei, die total kaputten und von Kriminalität befallenen Orte in Ordnung zu bringen, aus denen sie hergekommen sind?

Donald John Trump: Wann werden sich die linksradikalen Kongressfrauen bei unserem Land, dem Volk Israel und sogar beim Amt des US-Präsidenten für die üble Sprache und die schrecklichen Dinge entschuldigen, die sie gesagt haben? So viele Leute sind wütend auf sie und ihre schrecklichen und ekelhaften Handlungen!

Ayanna Pressley: So sieht Rassismus aus. Wir sind, wie Demokratie aussehen sollte.

Rashida Tlaib: Ich bekämpfe Korruption in UNSEREM Land. Ich tue es jeden Tag, indem ich als Abgeordnete Rechenschaft von Ihrer Regierung einfordere.

Alexandria Ocasio-Cortez: Trump schürt weißen Nationalismus, weil er darüber wütend ist, dass Politikerinnen wie wir im Kongress sitzen und seine hasserfüllte Agenda bekämpfen.

Die Afroamerikanerin Pressley wurde in Cincinnati geboren. Die Vorfahren der in New York geborenen Ocasio-Cortez stammen aus dem US-Übersee-Territorium Puerto Rico. Tlaib, die in Detroit geboren wurde, hat palästinensische Wurzeln. Omar floh als Kind aus Somalia und kam als Flüchtling in die USA. Sie ist übrigens die erste schwarze Muslimin im Kongress.

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